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Video* Gemeinwohl Ökonomie

Gemeinwohl Ökonomie

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Michael Vogt im Gespräch mit Christian Felber, freier Publizist, Universitätslektor, Mitbegründer von Attac Österreich und Mitinitiator der Demokratischen Bank.

Die «Gemeinwohl-Ökonomie» ist eine profunde Antwort auf die vielgesichtige Krise der Gegenwart: Finanzblasen, Arbeitslosigkeit, Armut, Globalisierung, Demokratieabbau, Werte- und Sinnverlust. Die «Gemeinwohlökonomie» beruht - wie eine Marktwirtschaft - auf privaten Unternehmen und individueller Initiative, jedoch streben die Betriebe nicht in Konkurrenz zueinander nach Finanzgewinn, sondern sie kooperieren mit dem Ziel des größtmöglichen Gemeinwohls - ein fundamentaler Neuansatz. Im Kern der Fehlentwicklung, die zur Krise geführt hat, steht die schleichende Umwandlung des Finanzsystems von einem dem Gemeinwohl dienenden (Infrastruktur-)Sektor hin zu einem Markt mit gewinnorientierten Finanzinstituten. Banken haben ihre ursprüngliche Funktion – die kostengünstige Umwandlung von Spar- in Kreditgeld sowie die serviceorientierte Abwicklung des Zahlungsverkehrs – verlassen und zunehmend neue Aufgaben angenommen: Vermögensverwaltung, Investmentbanking, Devisenspekulation, Kredithandel, Derivate-Entwicklung. Die Wirtschaft wurde durch diese «Innovationen» nicht effizienter, sondern maßloser und instabiler: Wenn Geld vom Mittel zur Ware wird, sind Arbeitsplätze, Wirtschaft und Wohlstand in Gefahr.

Deshalb bedarf es einer radikalen (wurzeltiefen) Umkehr: Geld und Kredit zählen zur Grundinfrastruktur der Wirtschaft und sollten als öffentliches Gut definiert und unter demokratische Kontrolle gebracht werden.

Zentraler Baustein der Gemeinwohlökonomie ist eine "Demokratische Bank", die folgende, in der Verfassung festgeschriebene Kernaufgaben erfüllen würde:

  • Kostenloses Girokonto;
  • Sicheres Sparkonto mit staatlicher Einlagengarantie;
  • Bestes Service in flächendeckendem Filialnetz;
  • Kostengünstige Kredite für Unternehmen und Haushalte;
  • Kostengünstige Kredite an den Staat.

Weiter Infos unter:

www.christian-felber.at

www.gemeinwohl-oekonomie.org

www.demokratische-bank.at

BUCHEMPFEHLUNGEN

Das amerikanische Bankensystem ist pleite. Ebenso viele osteuropäische Staaten – darunter ehemalige Hoffnungsträger wie Ungarn. Es tickt eine Zeitbombe! Auch Deutschlands Banken sind angeschlagen. Keine Finanzkrise der Geschichte kann der von 2008 annähernd das Wasser reichen. Sinn legt zur Sanierung des Finanzmarktes einen Masterplan vor und spricht deutliche Warnungen aus: zum Beispiel, warum Deutschland momentan längst nicht am Ende, sondern erst am Beginn seiner schwersten Konjunkturkrise seit 1929 steht ...

Taschenbuch, 468 Seiten, zahlreiche Abbildungen

 

Dieter Balkhausen beschreibt in seinem Buch brillant die Methoden und Gefahren, die von den neuen Strategien der großen »Player« an den Finanzmärkten ausgehen: Hedgefonds, Private Equity und Derivate. Sie gefährden mittlerweile Banken, Unternehmen und die internationale Finanzwirtschaft als Ganzes. Hervorragende Gastbeiträge von Altbundeskanzler Helmut Schmidt, Porsche-Chef Wendelin Wiedeking, Ex-Nestlé-Chef Helmut Maucher, der Präsident der Finanzdienstleistungsaufsicht Jochen Sanio u.a. machen deutlich, wie weitreichend und folgenschwer dieses Spekulationsspiel ist.

Gebunden, 256 Seiten

 

Wir stehen erst am Anfang einer beispiellosen Weltdepression, und nur der rasche Übergang zu einem stabilen Privatgeld könnte uns vor dem Schlimmsten bewahren. Baader zeigt beides, die Ursachenanalyse und die Rettungschancen, mit wissenschaftlicher Präzision, aber auch so allgemeinverständlich formuliert, wie das alle seine Schriften auszeichnet.

Dieses Buch ist der vielleicht letzte und zutiefst aufrüttelnde Warnruf des großen Freiheitsdenkers deutscher Sprache.

Taschenbuch, 166 Seiten


 

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